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Motorrad Camping Ausrüstung

Wie ihr sicher mitbekommen habt, sind wir dieses Jahr tatsächlich mit dem Motorrad und Zelt im Urlaub unterwegs gewesen. Dass es dann letztendlich nur 2 Nächte im Zelt waren finden wir immer noch schade, aber bei Regen und Nachttemperaturen deutlich unter 10 Grad haben wir uns dann in Hotels doch wohler gefühlt.  Da die meisten Packlisten, die man so im Internet findet für einen Reisenden auf einem Motorrad oder 2 Reisende auf 2 Motorrädern sind, habe ich mir gedacht, dass ich unsere Packliste mal dokumentiere. Es gibt sicher Positionen, die man einsparen könnte um ggf. ohne Packrolle auszukommen. Wollten wir aber nicht. Besonders im Bereich Kleidung kann man sparen, wenn man unterwegs die getragene Kleidung wäscht. Wollten wir dieses Jahr auch nicht. Was hatten wir also dabei? Gepäcksystem Touratech Evo-X Koffersystem (Volumen 45l links und ca. 40l rechts) Touratech ZEGA Evo Topcase (38l Volumen) Touratech Tankrucksack Extreme Edition (14l Volumen) Touratech Rack-Pack (49l Volumen
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Grünes Band - Tag 10 und Fazit

Heute morgen hat es in Nürnberg geschüttet, zumindest bis wir losfahren wollten. Nach dem Start haben wir tatsächlich nur noch einen Schauer abbekommen und den Rest des Tages mit überraschend viel Sonne den Heimweg zurückgelegt. Ein kurzer Stopp bei einer Bäckerei im Landkreis Kitzingen, ein weiterer im Biergarten in Marktheidenfeld und schon waren wir zu Hause.  So, wie ist das Fazit des Urlaubs? Wenn man bedenkt, dass ursprünglich Pyrenäen bzw. Italien angedacht waren, scheint der Vergleich etwas unfair zu sein. Das ist aber wirklich nicht der Fall.  Auch Deutschland bietet abseits der Autobahnen und großen Bundesstraßen wirklich tolle Strecken für Motorradfahrer. Teilweise erinnerten sie uns wirklich an die Single Track Roads von Schottland oder Irland. In den Mittelgebirgen haben wir auch die eine oder andere schöne Serpentine gefunden. Das war das Fazit als Motorradfahrer. Entlang der ehemaligen innerdeutschen Grenze finden sich viele Freilichtmuseen, übrig gebliebene Wachtürme un

Grünes Band - Tag 09

Heute hatten wir eine kurze Nacht. Unsere Unterkunft war in Rehau und wird wohl hauptsächlich von Monteuren genutzt, d.h. Frühstück gab es von 06:00 bis 08:00 Uhr. Wir waren gegen 07:00 Uhr da und konnten uns so auch früh auf den Weg machen. Zu unserem heutigen Ziel wurde nach einigen Überlegungen Nürnberg gewählt. Hier steuerten wir zunächst das ehemalige Reichsparteitagsgelände der NSDAP an. Die Ausstellung wird gerade umgebaut und so beschränkt sich das Dokumentationszentrum gerade auf eine Halle. Viele im Internet regen sich über den Eintrittspreis von 6 Euro pro Person auf, was ich persönlich nicht nachvollziehen kann, aber egal. Danach haben wir die wichtigsten Stationen des Geländes besucht. Die Kongresshalle Die Große Straße Und die Zeppelintribüne Wenn man sich diese gigantischen Ausmaße anschaut wird der bekannte und offensichtliche Größenwahn von Hitler noch deutlicher. Auf dem Rundweg sind wir auch in einem Biergarten am Dutze

Grünes Band - Tag 08

Nach den Frühstück, dem üblichen zuammenpacken haben wir noch einmal die schöne Aussicht genossen, der unser Hotel seinen Namen verdankt: Die muss wirklich super sein, wenn kein Nebel stört. Im Restaurant hängt ein Bild davon, deshalb wissen wir, was wir verpasst haben. Die nächste Etappe führte uns zu Burg Lauerstein. Es ist eine Höhenburg, die im 12. Jahrhundert erbaut wurde. Spielt sie eine wichtige Rolle in der deutschen Geschichte? Nein. Trotzdem ist sie ganz nett anzusehen.  Etwas oberhalb der Burg ist noch die Thüringer Warte zu finden. Die haben wir aber ausgelassen, da die Aussicht von unserem Hotel uns so geflasht hat und sie dort auch nicht besser gewesen wäre.  Stattdessen sind wir direkt weiter nach Klein Berlin, wie das Dorf Mödlareuth auch genannt wurde. Den Namen hat man dem Dorf verliehen, weil es seit den sechziger Jahren ebenfalls erst durch Stacheldraht, später durch eine

Grünes Band - Tag 07

Nach dem Frühstück ging es zum 38 Minuten entfernten Point Alpha. Die Zeitangabe wäre für Fußgänger. Wir waren etwas schneller 😏 und pünktlich zur Öffnung um 10 Uhr auf dem Parkplatz. Point Alpha war einer der wichtigsten Beobachtungsstützpunkte der US Streitkräfte und der NATO im Kalten Krieg. Anfangs lebten die GIs noch in Zelten wie diesem Später wurden die Zelle durch Baracken ersetzt, in denen sich heute mehrere Daueraustellungen befinden. Auf der Freifläche finden sich zudem einige Fahrzeuge aus dem US Arsenal.  Das wohl bekannteste Wahrzeichen ist aber wohl der Wachturm.   Neben dem US Camp gehört auch das "Haus auf der Grenze" zu der Gedenkstätte, in dem sich ebenfalls eine Ausstellung befindet. Die absolut wichtigste Botschaft findet sich aber direkt davor: Nachdem wir hier ca. zwei bis drei Stunden verbracht haben ging es weiter zum ehemaligen Grenzübergang Eußenhausen. Hier ist noch ein kleiner Teil der Grenzanlagen

Grünes Band - Tag 06

Heute begann der Tag wie angekündigt: Mit Regen. Zum Glück. Sonst hätten wir ja zelten können. Danach war Wandertag. Zuerst sind wir zum Frühstück gewandert, da wir ja im Gästehaus und nicht im Hotel selbst untergebracht waren. Jeweils gut 10 Minuten über einen Waldweg hin und zurück. Nachdem das Motorrad beladen war ging es zunächst zum Freilandmuseum Sorge. Hier war wieder Wandern angesagt, da der Grenzstreifen im Originalmaßstab noch existiert und wir den Kollonnenweg laufen mussten. Dabei sind folgende Bilder entstanden: (Daran haben wir uns natürlich nicht gehalten) Von da aus ging es zum Ostdeutschen Fahrzeugmuseum in Benneckenstein. Um dorthin zu kommen mussten wir lediglich 4 Straßensperrungen (2 hin und 2 zurück) übersehen und durch eine Baustelle fahren. Dabei wurden wir von Fahrradfahrern mit bösen Blicken bedacht, obwohl die ebenfalls die Sperrung ignorierten, da keine Ausnahme für Fahrradfahrer angezeigt war.  Im Museum gibt es wirklich viel zu entd