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Es werden Posts vom 2024 angezeigt.

Balkan Tag 11

Nach dem Frühstück sind wir in Richtung „Syri i Kaltër“ oder auch „Blue Eye“ aufgebrochen. Das ist die wasserreichste Quelle von Albanien. 6 Kubikmeter pro Sekunde und immer ziemlich genau 12,75 °C sind die technischen Daten, aber der Anblick ist einfach toll. Wir sind zu Fuß um den See gewandert. Bei über 30 Grad und in Motorrad Hose und Motorrad Stiefeln. Es geht angenehmer… Wer das nicht möchte kann mit einer Bimmelbahn entweder one way oder auch hin und zurück fahren. Parkplätze gibt es zumindest aktuell mehr als genug und als Motorradfahrer spart man sich bestimmt 1km Fußweg, da man bis direkt an die Bahnhaltestelle fahren darf. Außerdem stehen Schnabeltiere und andere Vertreter der Gattung Feuerstuhl hier unter den wachsamen Augen der Ticket Verkäufer. Insgesamt waren wir hier rund 3 Stunden beschäftigt. Danach sind wir in Richtung der Stadt Berat aufgebrochen. Das Navi hat einen deutlichen Umweg vorgeschlagen, der aber im Endeffekt zeitlich sc

Balkan Tag 10

Die Nacht war sehr abrupt um Punkt 8:30 Uhr vorbei. Die Bonanza Melodie unserer Türklingel war dafür verantwortlich. Ja, das Zimmer hat eine Türklingel. Vor der Tür stand der Kellner mit unserem Frühstück. Einen Frühstücksraum hat das Hotel nämlich nicht. Stattdessen wird auf dem Balkon mit Meerblick gefrühstückt. Danach haben wir uns den Alltagsaufgaben auf Reisen mit leichtem Gepäck und zu viel Elektronik gewidmet. Das bedeutet, wir haben Wäsche gewaschen und die Daten unserer Kameras auf die externe Festplatte kopiert. Als das fertig war, war es auch schon Mittagszeit. Wir haben den besten Badeanzug und die beste Badehose angezogen, die wir dabei haben und sind an den Strand, der ca. 100 Meter von unserem Hotel entfernt ist.  Dort haben wir uns für 1000 albanische Lek (umgerechnet 10 Euro) zwei Liegen und einen Sonnenschirm für den Tag gemietet. Die Strandhandtücher wurden uns vom Hotel kostenlos zur Verfügung gestellt. Klasse Service! Da haben wir auch den g

Balkan Tag 9

Das heutige Ziel war die Riviera. Also die albanische Riviera. Aber der Reihe nach. Aufgewacht bin ich heute vor dem Wecker. Das ist wohl der Tatsache geschuldet, dass wir hier in Albanien wieder in der gleichen Zeitzone wie Deutschland sind. Geweckt wurde ich von Fröschen, Hähne und Kühen, die scheinbar den neuen Tag begrüßen wollten.  Nach dem Camping-Frühstück mit löslichen Kaffee und Marmelade, diesmal auch, zur Sicherheit, aus Deutschland mitgebrachtem Knäckebrot, bin ich zur Völkerverständigung auf einen Plausch zu den albanischen Motorradfahrern gegangen, die gestern spät abends noch angekommen sind. Einer davon arbeitet in, oder ist der Chef der BMW Motorrad Niederlassung in Tirana, der Hauptstadt von Albanien. So genau kann ich das nicht sagen, denn die Jungs konnten nur wenig Englisch. War aber egal, irgendwie haben wir uns trotzdem unterhalten. Danach das übliche Packen und verstauen unserer Habseligkeiten. Es gab noch eine Unterbrechung durch zwei „Pancakes“, die uns aus de

Balkan Tag 8

OK, wir können noch im Zelt schlafen. Da hier heute Nacht die Sauna ausgeschaltet war, haben wir tief, fest und gut geschlafen.  Nach dem Frühstück und Zeltabbau ging es zum antiken Theater von Dodona. Es wurde ca. 300 vor Christus gebaut und hatte eine Kapazität von unfassbaren 15000 bis 17000 Besuchern. Wirklich beeindruckend. Im Restaurant daneben (ich glaube, das ist nicht ganz so alt, aber gleich kommt ein Bild von der Inneneinrichtung) haben wir noch einen kalten Cappuccino (ja, der sollte kalt sein) getrunken, bevor wir uns wieder auf den Weg gemacht haben. Unser nächstes Ziel war der Stone Forrest im Vikos-Aoos-Nationalpark. Die Gesteinsformationen hier sehen aus wie gemauert: Den Beloi Viewpoint haben wir auch versucht zu erreichen. Das war dann auch eine echte Offroad Passage. Leider haben wir den Punkt nicht ganz erreicht, weil wir NICHT, wir vom Navi vorgeschlagen in den Wanderweg abgebogen sind. Die uns entgegenkommende Wande

Balkan Tag 7

Die Nacht im Zelt war recht unruhig. Das war hauptsächlich den Temperaturen geschuldet, denn wirklich abgekühlt hat es  nicht. Das Zelt war rundherum offen und trotzdem lagen die Schlafsäcke unbenutzt bei uns im Zelt. Allerdings war das auch die erste Nacht ohne Klimaanlage. Vielleicht gewöhnen wir uns langsam daran.   Kurz vor 8 Uhr durften wir dann endlich aufstehen, denn ab dann hatte der Kiosk geöffnet. Während Jana das Brot geholt hat, habe ich den Kaffee gekocht. So sieht unser Camping Frühstück aus. Danach haben wir uns auf den Weg zu den Klöstern Meteora gemacht. Irgendwie hat sich die Strecke heute gezogen. Es gab zwar einige Abschnitte, die echt schön waren, d.h. kurvig oder mit schönem Ausblick, aber leider auch zu viele langweilige Passagen. In die Klöster sind wir nicht gegangen, sondern haben sie uns von einem Aussichtspunkt angeschaut. Sehenswert sind sie auf jeden Fall.  Anschließend sind wir weiter nach Ioannina gefahren. Hier in der

Balkan Tag 6

Nach dem Frühstück haben wir das Schnabeltier gesattelt (wir haben die Koffer in der Stadt abgenommen, um keine Neugier zu wecken) und haben uns unseren Weg aus Athen gebahnt. Da war wieder Stop & Go angesagt. Als es dann endlich etwas flüssiger lief, kam dann auch schon ein unfreiwilliger Stopp. Polizeikontrolle. Die Zweite als Motorradfahrer in meinem Leben. Und dann auch noch innerhalb von 6 Wochen. Und bei schon 38 Grad am Morgen. Super. Sehen wollten sie Führerschein, Fahrzeugschein und die Versicherungskarte. Das war natürlich alles am Start. Auf meine Nachfrage wegen der Helmpflicht sagte mir der Cop, dass es die gibt und die deshalb kontrollierten. Witzig, denn die Einzigen, die angehalten wurden waren wir. Wir waren allerdings auch die Einzigen, die Helme aufhatten. Janas Theorie ist, dass die Cops einfach das Schnabeltier bewundern wollten. Wie dem auch sei, dass ich zu schnell war hat sie nicht interessiert (wir waren immernoch langsamer als die meisten anderen) und so d

Balkan Tag 5

Nach dem Recht (Achtung Wortspiel) spartanisch Frühstück hatten euer eigentlich nur ein Ziel. Die Akropolis. Ca. 25 Minuten zu Fuß von unserem Hotel entfernt.  Auf dem Weg dorthin konnten wir schon die Wachablösung von Altertum und Neuzeit beobachten. Oben angekommen haben wir überrascht festgestellt, dass wir sicher nicht die einzigen Besucher sein würden. Also haben wir uns am Ende der verdammt langen Schlange für den Ticketschalter angestellt. Als wir ungefähr anderthalb Stunden später unsere Tickets kaufen durften, wurde uns gesagt, dass die ab 17 Uhr gelten. Wir hatten gerade 12. Die Akropolis hatte Hitzefrei und keiner durfte mehr rein. Nach kurzer Überlegung haben wir dann das Kombiticket für insgesamt 7 historische Städten in Athen zum Preis von 30 Euro gekauft. Der Preis ist, verglichen mit Stonehenge, ganz OK. Wir haben uns dann den Tag mit den Besuch der restlichen Sehenswürdigkeiten vertrieben. Das waren: Die Hadriansbibliothek. Benannt nach dem Stifter Publius