2009 Kanada


Getting ready for Canada

Im Moment befinden wir uns in der Vorbereitungsphase unseres Urlaubs. Dazu gehört auch, dass meine Website bereit ist den geneigten Leser über unsere Unternehmungen auf dem Laufenden zu halten.

Canada - Day 1

2009.09.01 03:24:40
Heute sind wir endlich in unseren Urlaub gestartet. Prinzipiell ist da nichts Besonderes daran. Wir hatten einen sehr ruhigen Flug und sind pünktlich, 10 Stunden später, in Vancouver gelandet.
Hier angekommen haben haben wir erst einmal unseren Mietwagen (LKW?) in Empfang genommen. Das Ding ist der Hammer! in Deutschland wäre es unmöglich für das Teil einen Parkplatz zu finden, aber hier ist das irgendwie kein Problem. Hier sind mal zwei Vergleichsbilder:
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Ich wollte ja unbedingt einen großen SUV für diesen Urlaub haben, aber das ist doch schon SEEHR groß! Als Größenangabe stand bei der Buchung Grand Cherokee. Freundlicherweise stand genau so ein Kleinwagen zum Größenvergleich auch in dem Parkhaus ;-) .
Unser Hotel liegt ca. 10 km vom Flughafen, oder 8084 km von zu hause, entfernt. Scheinbar sind wir hier in so einer Art Chinatown, da wir hier fast nur Asiaten sehen. Sogar bei Wendy's, wo wir heute zu Abend gegessen haben.
Wir gehen jetzt erst mal ins Bett. Gute Nacht!

Canada - Day 2

2009.09.02 03:05:25
Heute war die Nacht schon ziemlich früh vorbei. Zumindest dann, wenn man bedenkt, dass wir im Urlaub sind. Gegen 5:15 haben wir es dann nicht länger im Bett ausgehalten. Zum Glück gab es in unserem Hotel schon ab 6 Uhr Frühstück.
Vom Hotel aus sind wir zunächst zum Hafen gefahren, um mit der Fähre nach Vancouver-Island zu fahren. Die Überfahrt hat ca. 1,5 Stunden gedauert. Hier ist mal ein Bild von einer baugleichen Fähre, der wir unterwegs begegnet sind.
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Von der Fähre aus sind wir dann nach Victoria gefahren und haben uns da einen halben Tag lang die Stadt angesehen. Unter Anderem haben wir auch hier einen Abstecher nach Chinatown gemacht. Allerdings beschränkt sich Chinatown in Victoria auf einen Block, ist also sehr überschaubar. Hier sind noch zwei Bilder aus Victoria.
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Nach Victoria haben wir uns auf den Weg in das ca. 200 km entfernte Port Alberni gemacht. 200 km sind ja eigentlich nicht viel, aber wenn man maximal 90 fahren darf (km/h, leider nicht mph), dann zieht sich das ganz schön. Auch die vielen Ampeln auf dem Highway verzögern ganz schön. Als wir dann endlich hier waren, hatte die Tourist Information natürlich schon geschlossen, aber wir haben in unserem Navi ein Bed & Breakfast mit dem Namen "Edelweiss" entdeckt. Es wird von einer sehr netten österreichischen Auswanderin geführt und liegt mitten in einem Wohngebiet.
So, das war es erst einmal zu der heutigen Etappe. Bis bald!

Canada - Day 3

2009.09.03 04:32:47
Wir haben uns noch immer nicht so ganz an die Zeitumstellung gewöhnt. Die Nacht war heute wieder um kurz nach 5 vorbei. Hoffentlich wird das noch besser...
Wir sind heute zunächst in den ca. 120 km entfernten Nationalpark bei Tofino gefahren. Dort gibt es nicht nur mehrere Strände an denen man surfen kann, sondern auch ein Stück Regenwald, durch das ein kurzer Wanderweg führt. Zum Glück war heute keiner der 120 Tage im Jahr, an denen es dort regnet. Das Wetter war wieder einfach genial. Nach dem Abstecher in den Regenwald haben wir dann noch den West Pacific Tail beschritten. Dieser führt ca. 5 km an der Küste von Vancouver Island entlang.
Nach unserem Ausflug in die Natur haben wir uns dann auf den Weg in das 450 km entfernte Port Hardy gemacht, von wo aus morgen unsere Fähre, die so genannte Inside Passage, nach Prince Rupert startet. Leider müssen wir schon um 5 Uhr einchecken, was bedeutet, dass die Nacht heute wieder sehr kurz wird.

Canada - Day 4

2009.09.04 06:13:19
Wie schon gesagt, die Nacht war kurz. Um 4:15 hat der Wecker geklingelt und um 5 Uhr haben wir das Haus unserer Gastgeber mit einem Lunchpaket in Richtung der Fähre verlassen. Um 7 Uhr ging dann die Reise mit der Fähre los. Die Inside Passage ist laut unserem GPS rund 1300 km lang. Es ist schon beeindruckend, wie dicht hier eine große Fähre am Ufer und zwischen den Inseln fahren kann. Trotzdem war der Tag eher langweilig. Wir haben ca. 15 Stunden an Bord dieser Fähre verbracht. Am Anfang war das Wetter noch super und es waren auch mehrfach Wale zu bewundern. Später wurde es dann bewölkter und irgendwann hat es dann auch das regnen angefangen. Hier in Prince Rupert regnet es jetzt auch noch. Das ist allerdings auch nicht sehr überraschend, da hier der Ort mit dem meisten Niederschlag in ganz Kanada ist. Das Wetter zeigt sich also von der besten Seite, wenn man so will.
Absolutes Highlight ist aber die Unterkunft hier. Das Schlafzimmer ist groß, hat einen Kamin und eine Couch. Ein Bett natürlich auch. Im Bad ist eine riesige Dusche und ein Whirlpool. Hier sind mal drei Bilder von unserem Domizil.
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Da unsere Gastgeberin morgen früh arbeiten muss, richtet sie uns das Frühstück und wir können dann das Haus verlassen, wann wir wollen. Das nenn ich mal Vertrauen zu den Gästen.
So, das war es für heute. Gute Nacht!

Canada - Day 5

2009.09.05 06:29:09
Heute war die Nacht etwas länger, wurde aber trotzdem um 7 Uhr vom Wecker grausam beendet. Naja, wir sind ja nicht zum Spaß hier ;-).
Nachdem wir unsere Unterkunft verlassen hatten, haben wir uns erst einmal in Prince Rupert umgesehen. Es ist eine schöne kleine Küstenstadt. Auch hier haben wir wieder wilde Tiere getroffen. Nein, wieder keine Bären, sondern schon wieder ein paar Rehe, die scheinbar auch nicht wissen, dass ihre Artgenossen normalerweise vor Menschen flüchten.
Gegen Mittag sind wir dann in Richtung Stewart aufgebrochen. Die erste Hälfte der rund 450 km führten uns über den bekannten Yellowhead-Highway, der zweite Teil dann über Highway 37. Hier ist ein Bild von unserer Fahrt:
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Kurz bevor wir Stewart erreichten hat Jana dieses Bild vom Bear-Gletscher geschossen. So gesehen haben wir dann heute doch einen Bären gesehen.
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Stewart ist eine wunderschöne kleine Stadt, bei der man meint, die Zeit wäre stehen geblieben. Viele Schilder erinnern an die Geschichte des Goldrauschs und auch die Hauptstraße fügt sich da perfekt ein. Hier ist ein Bild von einem kleinen Geschäft:
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Auch das Lokal, in dem wir gegessen haben, sieht aus wie aus dieser Zeit. Genial fand ich, dass im Gastraum eine Garage nachgestellt war, in der ein echter Rolls Royce aus dem Jahr 1930 steht. Leider konnten wir davon kein Bild machen, da einige Gäste am Tisch davor saßen.

Canada - Day 6

2009.09.06 02:47:12
Heute haben wir den USA einen Besuch abgestattet. Das ist bei Stewart nämlich gleich um die Ecke. Das Lustige dabei ist, dass man hier in die USA einreisen kann, ohne dabei kontrolliert zu werden, also ganz im Gegensatz zu dem, wie man es am Flughafen erlebt. Allerdings ist das auch ganz einfach zu erklären, denn man kann von Hyder aus keine andere Stadt der USA erreichen, außer man ist Bergsteiger und möchte sich gerne durch die Berge von Alaska schlagen. Hyder, Alaska ist die "Freundlichste Geisterstadt der USA" und ist bei den Kanadiern sehr beliebt, weil man hier günstig trinken kann. Hier ist ein Bild unserer "Einreise".
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Die Schotterpiste ist übrigens die Hauptstraße.
Von Hyder aus sind wir in die Berge zum Salmon-Glacier, einem weiteren großen Gletscher in Alaska gefahren. Hier haben wir dann auch endlich herausgefunden, warum wir einen Geländewagen gemietet haben. Auf der Schotterpiste hat mir gelegentlich sogar unser Tahoe Leid getan, aber die Wohnmobile, die die Strecke gefahren sind, erst recht. Auf dem Rückweg haben wir noch Lachse im Fish Creek bewundert.
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Danach haben wir uns auf den Weg zu unserem heutigen Etappenziel, Smithers, gemacht. Bei der Einreise nach Kanada mussten wir dann 2-3 Fragen eines Grenzposten beantworten, aber es war trotzdem absolut unkompliziert. Unterwegs haben wir noch in Ksan, einem historischen Indianerdorf der Gitxsan Indianer, Halt gemacht und uns die Gebäude und Totem Pfähle angesehen. Hier ist noch ein Bild davon.
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Canada - Day 7

2009.09.07 04:52:40
Ich glaube es ist an der Zeit mal zu schreiben, was wir an Kanada überhaupt nicht mögen. Den Kaffee! Ich glaube ja, dass die Kanadier Angst davor haben, dass jemand an einem Herzinfarkt wegen zu starkem Kaffee stirbt und sie dafür verklagt werden (die USA sind ja nicht soo weit weg, wie ihr ja sicher gestern gelesen habt ;-) ). Also nicht, dass ihr das jetzt falsch versteht, es ist schon richtiger Kaffee, aber so dünn, dass man bei einer 3/4 Tasse schon auf den Boden selbiger sehen kann. Wenn wir wieder in Deutschland sind, müssen wir unsere Dosis erst wieder langsam steigern.
Heute hat uns unser Weg zunächst nach Fort St. James geführt. In dem Ort steht das größte originale Handels-Fort Kanadas. Die Gebäude sind größtenteils noch aus dem Jahr 1860 erhalten. Nur ein Gebäude musste nach Originalzeichnungen wieder aufgebaut werden, da es 191x (wir können uns nicht genau erinnern) abgebrannt ist. Hier ein Bild von ein paar dieser Gebäude:
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Das Fort diente der Hudson Bay Company als Handelskontor für den Pelzhandel. Die Trapper konnten hier ihre Felle gegen andere Waren eintauschen. Offizielle Währung waren Biberfelle. Hier seht ihr einige Felle, die hier so getauscht wurden:
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Wir konnten auch in einer Hütte bewundern, wie ein Fell haltbar gemacht wurde. Der Elch wurde vor 2 Tagen gehäutet und den Gestank könnt ihr euch jetzt selbst vorstellen.
Danach haben wir unsere Reise in Richtung Prince George fortgesetzt, wo wir heute unser Quartier bei einem irisch/kanadischen Ehepaar aufgeschlagen haben. Unser Abendessen war heute ein New York Classic Steak bei "The KEG". Dazu habe ich ein fast bayrisches Weißbier aus Whistler bekommen. Zumindest stand auf der Flasche, dass es nach bayrischem Vorbild gebraut wird.
Am Ende des Tages standen dann mal wieder Rund 500 km auf dem Tacho. Es sollte aber jetzt die letzte große Etappe gewesen sein.

Canada - Day 8

2009.09.08 03:48:51
Kaum ausgesprochen, schon gibt es am Morgen richtigen Kaffee! Als ich unserer Gastgeberin nach der ersten Tasse heute Morgen von unseren bisherigen Erfahrungen berichtet habe, meinte sie nur, dass der Kaffee in Kanada normalerweise bestenfalls als "crappy" zu bezeichnen ist (Ausnahme: Starbucks). Hier ist übrigens ein Bild unseres letzten Nachtlagers.
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So, genug von Kaffee. Von Prince George aus sind wir Richtung Süden, nach Barkerville gefahren. Barkerville ist ebenfalls eine historische Stadt, bei der sich auch Alles um Gold dreht. So sieht der Ortseingang hier aus:
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Man kann sich hier in Barkerville über das Schürfen und die Menschen informieren, die hier gelebt haben. Die Angestellten laufen in historischen Kostümen herum und ihre Gespräche sind wie ein großes Theaterstück. So sieht die Hauptstraße hier aus.
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Alles in Allem hat mir aber Fort St. James, obwohl es deutlich kleiner ist, besser gefallen, da es viel persönlicher war. Die Angestellten haben dort kein Theater gespielt, sondern haben sich direkt mit den Besuchern unterhalten.
Heute wollten wir eigentlich in einem B6B in Barkerville übernachten, allerdings wurde uns vor Ort erst richtig bewusst, dass wir dann wohl im Jahre 1860 schlafen würden, deshalb sind wir dann doch weiter nach Quesnel gefahren. Irgendwie waren wir beide nicht so davon überzeugt...

Canada - Day 9

2009.09.09 04:18:51
Heute wollten wir uns zunächst ein wenig in Quesnel umsehen, haben aber schnell gemerkt, dass es hier eigentlich nichts zu sehen gibt. Deshalb haben wir uns dann auch recht schnell wieder auf den Highway begeben.
Der heutige Tag sollte uns eigentlich bis 100 Mile House bringen, wo wir übernachten wollten. Dort haben wir kurzerhand beschlossen noch bis Little Fort weiter zu fahren. Das haben wir auch getan. Allerdings sind wir jetzt in Clearwater, einen Tag früher als geplant. Little Fort war einfach zu Little, deshalb haben wir uns schleunigst Fort gemacht.
Auf den ganzen Kilometern, die wir heute zurückgelegt haben, haben wir auch den einen oder anderen Cache eingesammelt. Das hat uns unter Anderem auch zum Grab von Tom Clegg geführt. Er wurde 1863 wegen Gold erschossen, das gar nicht in seinem Besitz war. Das Grab liegt genau zwischen altem und neuem Highway 97. Hier ist ein Bild davon:
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Danach haben wir auch noch eine kleine Kletterpartie auf den Lone Butte bestritten. Der Lone Butt ist eine Spitzkuppe, deren Gipfel auf 1227m Höhe liegt. Grund für unseren Besuch war mal wieder Geocachen. Der Cacheowner hätte allerdings auch Bilder von
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Und vom Gipfel bietet sich dann folgender Ausblick:
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Man beachte bei den Photos den Himmel. Wir hatten heute endlich mal Sonnenschein.
Ansontsen gibt es noch zu vermelden, dass wir heute Einiges über die Tiere und die Straßenschilder von Kanada gelernt haben. Straßenschilder, auf denen vor Springböcken von rechts gewarnt wird haben Recht und Elche haben keine Ahnung was rechts und links bedeutet. Außerdem habe ich herausgefunden, warum so viele Bremsspuren auf dem Highway zu sehen sind: Wegen Elchen, die von links, anstatt von rechts kommen. Leider gibt es von den Elchen keine Bilder, weil wir einfach zu perplex waren, um rechtzeitig den Photo zu zücken. Ich habe uns dann auch mal auf dem Highway mit zwei dunklen Streifen verewigt... Der Photo ist ab jetzt immer griffbereit :-)

Canada - Day 10

2009.09.10 03:03:23
Die wilden Tiere haben wir heute Morgen schon während des Frühstücks zu Gesicht bekommen. Beim Blick auf die Veranda haben wir einen Kolibri beobachten können. Leider war da der Photo natürlich wieder nicht zur Hand. Wer rechnet schon beim Frühstück mit wilden Tieren...
Den heutigen Tag haben wir hauptsächlich im Wells Provincial Park verbracht.
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Das seltsame hier in Kanada ist, dass man zu den Aussichtspunkten fast komplett mit dem Auto fahren kann. Man hat dann meistens einen Fußweg, der kleiner als 10 Minuten ist. Hauptanziehungspunkt in diesem Park sind die Helmcken Falls, ein 137 Meter hoher Wasserfall. Somit sind die Helmcken Falls die 5. höchsten Wasserfälle Kanadas. So sieht der Wasserfall aus:
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Diese Bild ist von dem offiziellen Aussichtspunkt aufgenommen. Hinter die auf dem Bild sichtbare Nebelwand führt ein ca. 4km langer Wanderweg, den wir auch noch gelaufen sind. Leider sind die Bilder nicht wirklich schön geworden, weil der Nebel auch noch da war, als wir die Strecke hinter uns gebracht haben. Im Gegensatz zum offiziellen Aussichtspunkt gibt es auf der anderen Seite keine Gitter oder Zäune, die an der Klippe entlang führen.
Auf dem Rückweg haben wir mit dem Auto auch wieder wilde Tieren entdeckt. Mal sehen, ob ihr es auf dem Bild auch finden könnt:
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Zu dem Bild sei nur soviel gesagt: In Kanada gibt es keine Elche, dass sind alles Renntiere, so schnell wie die weg rennen.

Canada - Day 11

2009.09.11 13:40:15
Den heutigen Tag haben wir eigentlich nur damit verbracht nach Jasper zu gelangen. Dabei hat uns der Weg vorbei an Mount Robson geführt. Er ist mit 3954 m der höchste Berg der kanadischen Rocky Mountains. Und so sieht er aus:
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Als wir dann gegen Mittag in Jasper ankamen haben wir recht schnell ein B&B gefunden, da wir gerade in der Tourist Information die verfügbaren Unterkünfte geprüft haben, als eine Frau sich auf die Liste setzen wollte. Wir haben sie direkt angesprochen und schon hatten wir eine Suite.
Danach wollten wir noch zum nahe gelegenen Mount Edith Cavell, allerdings stand an der Abzweigung ein Schild "Road closed" und eine Schranke hat das noch verdeutlicht. Deshalb sind wir dann weiter zu dem Athabasca Falls gefahren. Dort haben wir wieder ein wildes Tier gesehen:
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Der Fahrer des Bentley wird sich über die Gravur auf seinem Dach freuen ;-).
Apropos Autos. Hier ist noch ein Bild speziell für Rudi:
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Canada - Day 12

2009.09.12 04:25:08
Zu Beginn noch ein kleiner Nachtrag von gestern. Wir hatten gestern Abend zum ersten Mal kein Internet. Am Anfang hat es funktioniert, aber dann war es weg :-( Daher der Blog etwas verspätet. Außerdem haben wir gestern schon wieder mal die Uhr umstellen müssen! Wir sind jetzt also noch eine Stunde näher an euch ran gerückt. Das ändert sich dann vermutlich aber spätestens in drei Tagen wieder.
Heute sind wir ziemlich früh aufgebrochen um den Jasper Nationalpark zu erkunden. Unser erstes Ziel waren die 61km entfernten Miette Hot Springs, also heiße Quellen, in denen man schwimmen kann und dem Sulphur Skyline Trail, einen Wanderweg von ca. 4,8 km Länge, auf dem man ungefähr 700 Höhenmeter überwindet. Die Quellen waren bei uns sowieso auf dem Programm gestanden und den Trail hat uns unsere Gastgeberin empfohlen. Der Ausblick vom Gipfel  (ca. 2070 m) war echt super. Das ist ein Bild davon:
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Außerdem haben wir da oben sogar wilde Tiere getroffen und damit ist nicht die Schulklasse auf ihrem Ausflug gemeint, sondern das hier:
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Und was ich jetzt auch noch sagen muss, wir sind da hoch gelaufen, obwohl es keinen Geocache auf dem Weg gibt!
Nach unseren Abstieg haben wir es dann sogar eine Stunde in den heißen Quellen ausgehalten. Es gibt da insgesamt vier Pools von denen Erste 16°, der Zweite 18°, der Dritte 37° und der Vierte 40° Wassertemperatur hat.
Solchermaßen relaxt haben wir uns dann auf den Weg zum Maligne Lake gemacht, über den es eigentlich nichts Besonderes zu berichten gibt, außer dass man dort eine Bootfahrt machen könnte, aber nach 15 Stunden Fähre haben wir von Bootchenfahrt erstmal genug. Davon mal abgesehen, dass die immer etwas dagegen haben, wenn man selbst fahren will.  Man kommt auf der Fahrt allerdings am Medicine Lake vorbei, der im Herbst fast komplett ausgetrocknet ist. Im Frühjahr ist der Wasserspiegel des Sees ca. 20m höher als jetzt. Auf dem Rückweg nach Jasper haben wir dann sogar noch mehr wilde Tiere getroffen. Diesmal brauch man sie nicht einmal suchen, denn es waren keine Renntiere ;-).
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Canada - Day 13

2009.09.13 02:52:19
Den heutigen Tag haben wir in Jasper mit wilden Tieren angefangen. Direkt am Highway hat eine Karibuherde für die vielen Fans posiert. Hauptattraktion war natürlich der Big Boss:
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Nachdem die Photosession beendet war haben wir uns zum nächsten Gipfel aufgemacht: dem Whistlers Summit. Wir haben dabei nicht den 8km Trail genommen, sondern haben es uns heute einfach gemacht. Wir sind mit der Jasper Tramway auf ca. 200 Meter unterhalb des Gipfels gefahren und sind nur das letzte Stück gelaufen. Von dort oben (ca. 2470 Meter) hat man eine super Aussicht, unter Anderem auch auf Jasper, wie ihr hier sehen könnt:
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Nachdem wir wieder mit der Seilbahn, die übrigens hauptsächlich aus deutschen Teilen von AEG und Porsche besteht, nach unten gefahren waren haben wir uns auf den Weg in Richtung Banff gemacht. Dabei haben wir kurz bei einem weiteren Gletscher, den Columbia Icefields, Halt gemacht. Schon auf dem Weg zum Parkplatz sieht man da einige Schilder, bis zu welcher Stelle der Gletscher ursprünglich einmal gereicht hat. Vom Parkplatz aus ist es dann noch einmal ein Fußmarsch von ca 500 Metern (wieder bergauf), bis man den Gletscher erreicht. Dabei passiert man wieder einige Schilder, mit der vergangenen Ausdehnung. Das ist schon ziemlich beeindruckend. Hier ist ein Bild von dem Gletscher:
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Von dort aus haben wir uns dann direkt nach Banff begeben, wo wir allerdings kein Zimmer bekommen haben. Deshalb sind wir jetzt noch 20 km weiter in Canmore gelandet.

Canada - Day 14

2009.09.14 02:49:29
Heute haben wir mal nichts gemacht. Naja bis auf...

Den Besuch von Cave and Basin in Banff. Es handelt sich dabei um eine Höhle, in der eine heiße Quelle ein unterirdisches Basin speist. Überirdisch wurde ein Swimmingpool angelegt, der allerdings mittlerweile nicht mehr in Betrieb ist, da die Kosten zu hoch wurden. Das Wasser wurde auch lange Zeit aufgrund vermeintlicher Heilkräfte als Trinkwasser in Flaschen abgefüllt und das, obwohl es leicht Radioaktiv ist. Es ist noch anzumerken, dass es hier unheimlich nach Schwefel stinkt! So sieht die Höhle aus:
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Danach sind wir ein wenig in der Stadt Banff die Hauptstraße abgelaufen und haben verschiedene Geschäfte besucht. Unter Anderem auch den Laden der Hudson Bay Trading Company. Der Laden sieht heute aber anders aus, als an Tag 7 und die haben nicht mehr nur Felle als Zahlungsmethode akzeptiert. Bei unserer Shopping-Tour haben wir auch St. Pauls gefunden. Es sind halt doch alles Engländer hier ;-). Allerdings ist St. Pauls hier ein wenig kleiner:
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Nach dem Einkaufsstress sind wir dann wieder in die Natur geflüchtet. Wir sind zum ca. 120 km entfernten Kootenay Valley Viewpoint gefahren, an dem man einen einmaligen Blick über das Tal des Kootenay Rivers hat. Dabei sind wir an einem Gebiet vorbei gekommen, in dem 1968 ein schwerer Waldbrand ein ca. 26 km² großes Waldgebiet verbrannt hat. Das beeindruckende dabei ist, dass die verbrannten Bäume noch immer dort stehen. Auf dem Rückweg haben wir dann noch an den Paint Pots gehalten. Die Paint Pots sind kalte Mineralquellen, die den Lehm der Gegend ocker verfärben. Die Farbe wurde schon von den Indianern als "Make-Up" verwendet. Später haben dann Siedler den Lehm für die kommerzielle Farbherstellung abgebaut. So sieht da der Boden aus:
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Wie gesagt, wir haben heute Nichts gemacht.

Canada - Day 15

2009.09.15 04:14:32
Eigentlich wollten wir heute nicht so weit fahren, also nur rund 200 km (der durchschnittliche Zeitbedarf für 100km liegt bei ca 1,5 h). Naja es waren dann halt doch 400km, aber dabei haben wir eine Menge gesehen.
Zunächst sind wir von Canmore aus in den 30 km entfernten Peter Lougheed Provincial Park gefahren. Das war ein Tipp von Ted, einem unserer Gastgeber in Prince George. Die Fahrt führt dabei über eine Dirtroad, also eine Straße, die unseren SUV endlich mal ein wenig gefordert hat. Ich glaube der Staub, den wir aufgewirbelt haben, hat sich bis jetzt noch nicht gelegt Laughing. Aber außer, dass die Fahrt schon verdammt viel Spaß gemacht hat, hat sich ein Großteil der begehrten Tierwelt Kanadas am Straßenrand versammelt. Zunächst war da eine Herde Rocky Mountain Sheeps, die uns aufgehalten haben. Einige Kilometer weiter war dann eine Elchkuh einigermaßen Abseits der Straße am grasen. Und dann kam sie:
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Also spätestens jetzt glauben wir, dass es in Kanada Elche gibt.
Noch ein paar  Kilometer weiter haben wir dann zwei Wölfe bewundern dürfen:
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Irgendwie wollten die aber nicht ins Auto, obwohl ich sie gerne mitgenommen hätte. Nur um sie euch live zu zeigen natürlich.
Als wir dann endlich in dem Provincial Park angekommen sind, haben wir uns erst einmal im Informationszentrum umgesehen. Es ist schon irgendwie seltsam, wenn man von einem Parkaufseher gesagt bekommt, wie man sich zu verhalten hat, wenn man einen Bär auf einem Wanderweg vorfindet. Das ist uns auf dem ca. 2,5 km langen Mount Everest Expedition Trail (den wir natürlich ohne Sauerstoffgerät gemacht haben) erspart geblieben.
Allerdings haben wir ein weiteres wildes Tier getroffen:
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Zum Glück war es zu sehr mit seiner Nuss beschäftigt, so dass es uns nicht angegriffen hat.
Nach dem Trail sind wir dann in Richtung Golden aufgebrochen. Auf dem Weg haben wir uns noch den, mit 254 Metern, zweit höchsten Wasserfall Kanadas, den Takakkaw Falls angesehen. Außerdem waren da noch die Spiral Tunnels (eine Eisenbahn-Serpentine) und die Natural Bridge (eine natürlich entstandene Brücke über den Kicking Horse River).

Canada - Day 16

2009.09.16 03:22:55
So, heute sind wir wirklich nur rund 200 km gefahren, nämlich von Golden nach Revelstoke.
Auf unserer Fahrt haben wir kurz hinter Golden ein Schild entdeckt, das auf das Northern Lights Wolf Centre hingewiesen hat. Nachdem wir ja gestern schon ein paar Schnappschüsse gemacht haben, sind wir natürlich dort hin gefahren. Hier ist ein Schnappschuss von Maya, einer der Wölfe in diesem Refugium:
http://backup-mw-xp.de/images/Canada2009/maya.jpg
Die Betreiber dieser Station setzen sich für den Schutz der Wölfe in Kanada ein, da bisher nicht einmal ein Jagdverbot besteht.
Nach unserem ungeplanten Abstecher haben wir uns dann in den Glacier National Park begeben. Erster Abschnitt war hier der Besuch an den Ruinen des Glacier House:
http://backup-mw-xp.de/images/Canada2009/glacierhouse.jpg
Das Glacier House war bis 1925 ein Luxushotel in den Rocky Mountains. Grundstein hierfür war, wie so oft in Kanada, der Eisenbahnbau. Zunächst war das Glacier House nur ein Speisewagen, an dem der Zug stoppte. Schon nach fünf Monaten wurde aber 1886 ein Hotel errichtet, das 14 Gasträume zur Verfügung stellte. Von hier aus haben sich betuchte Reisende von Guides die Rocky Mountains zeigen lassen.
Direkt hinter dem Glacier House kann man zu mehreren Trails aufbrechen. Wir haben uns für den ca. 4,5 km langen Great Glacier Trail entschieden, den wir dann auch komplett hinter uns gebracht haben. Hier ist ein Bild von unserem Weg durch die Berge:
http://backup-mw-xp.de/images/Canada2009/greatglaciertrail.jpg

Canada - Day 17

2009.09.17 04:36:38
Heute waren es wieder über 300 km.
Angefangen haben wir mit dem Gipfel des Mount Revelstoke. Das hört sich jetzt super dramatisch an, ist aber eigentlich super einfach, denn man kann ca. 30 km mit dem Auto, oder dem Camper, zurücklegen. Wenn man dann die Parkplätze erreicht hat, muss man nur noch 1 km bergauf laufen. Für diejenigen, die nicht so gut zu Fuß sind fährt sogar ein Shuttlebus. Von dort oben gehen mehrere Rundwege unterschiedlicher Länge ab. Bei einem dieser Wanderwege kommt man an eine Felsspalte, in der sich das ganze Jahr über ein Stück Eis hält. Es allerdings als Gletscher zu bezeichnen wäre übertrieben, wie man hier sehen kann:
http://backup-mw-xp.de/images/Canada2009/mtrevelstoke.jpg
Von dort aus haben wir uns zum Giant Cedar Boardwalk aufgemacht. Dieser Boardwalk führt durch ein Stück Regenwald in dem jahrhundertealte Rotzedern wachsen.
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Als wir diesen kurzen Rundweg beendet hatten, haben wir uns auf den Weg in das ca. 250 km entfernte Kamloops gemacht. Hier haben wir dann einen wunderschönen Sonnenuntergang erlebt. Hier ist ein Bild davon:
http://backup-mw-xp.de/images/Canada2009/sunset.jpg

Canada - Day 18

2009.09.18 06:07:16
Den heutigen Tag haben wir im Wildlife Park bei Kamloops begonnen. Dort wollten wir all diejenigen Tiere sehen, die uns bis jetzt noch nicht vor das Auto gelaufen sind. Bis auf einen Elchbullen haben wir sie jetzt auch komplett.
Da ist zunächst der Grizzly:
http://backup-mw-xp.de/images/Canada2009/grizzly.jpg
Es ist schon schwer vorstellbar, wenn man den Grizzly so in der Sonne rumlümmeln sieht, dass es sich dabei um ein gefährliches Raubtier handeln soll. Trotzdem sind wir ganz froh, dass wir auf keiner unserer Wanderungen mit so einem Faulpelz in Berührung gekommen sind.
Aber auch ein Weißkopfseeadler ist sehr beeindruckend, wenn er ungefähr einen Meter entfernt sitzt:
http://backup-mw-xp.de/images/Canada2009/eagle.jpg
Nach den Vögeln sind wir dann zu den Hunden, bzw. den Wölfen gegangen. Die hatten wir in diesem Urlaub zwar schon, aber uns gefallen diese Tiere einfach. Außerdem war gerade Fütterung:
http://backup-mw-xp.de/images/Canada2009/wolfkamloops.jpg
Nach diesem Spektakel haben wir dann noch herausgefunden, dass es völlig egal ist, wie groß eine Katze ist, ihre Lieblingsbeschäftigung bleibt immer die gleiche, wie dieses Bild beweist:
http://backup-mw-xp.de/images/Canada2009/lynx.jpg
Nachdem wir die Tiere bewundert hatten, haben wir uns auf den Weg nach Vancouver gemacht, wo wir die restlichen Tage bis zu unserem Heimflug verbringen werden.

Canada - Day 19

2009.09.19 04:04:20
Aus aktuellem Anlass muss ich noch einmal auf das Essen eingehen. Wie ihr ja schon wisst, gibt es hier keinen guten Kaffee. Das Frühstück fällt meistens sowieso spartanisch aus, aber dafür gibt es ja Tim Hortens ;-). Das Essen das es hier so gibt erinnert schon sehr an Amerika: Burger. Burger gibt es eigentlich überall, aber das ist nicht das Problem. Seit gestern logieren wir ja in Vancouver, einer Stadt, die zu 33% Einwohner hat, die chinesische Vorfahren haben. Es ist uns also in den Sinn gekommen, dass chinesisch eigentlich schon fast als einheimisches Essen zählen könnte. Tut es nicht! Wir sind an mehreren Lokalen vorbeigefahren, die uns nicht wirklich zugesagt haben. Schließlich haben wir ein Restaurant gefunden, bei dem der Parkplatz kaum noch freie Flächen hatte. Als wir dann im Inneren waren haben wir festgestellt, dass sehr viele Asiaten hier essen (genau genommen waren wir die einzigen "Weißen"), was wohl auf ein gutes Lokal hindeuteten könnte. FALSCH! Zumindest wenn man von europäischen Magen ausgeht. Gebratener Eierreis mit Shrimps heißt hier Scrampled Egg & Shrimps. Dass das Ei fast roh über den Reis fließt und die Shrimps die Pfanne wohl eher als Drohung "beim nächsten Mal wirst du wirklich gekocht" verstehen sollten, steht hier leider nicht auf der Karte (in chinesischen Schriftzeichen mit englischer Übersetzung). Wir waren recht schnell fertig mit unserem Abendessen, wie ihr euch denken könnt. Als Nachtisch gab es dann Mc Donalds und zwei Wodka (und ich hasse Wodka!) zum desinfizieren. Naja wir werden es hoffentlich überleben und morgen gehen wir Fish & Chips essen.
Ansonsten haben wir heute die Stadt unsicher gemacht. Angefangen hat Alles mit dem Besuch des Bryan Adams Fanclubs, direkt hinter der Grenze zu Chinatown (wo wohl die Idee zum Abendessen her kam?). Amanda hat uns da eine Führung durch die Büroräume von Bruce Alien Talen, dem Manager von Bryan, gegeben. Es wirkt da ein wenig chaotisch, wie dieses Bild zeigt:
http://backup-mw-xp.de/images/Canada2009/fanclub.jpg
Danach haben wir einen Streifzug durch die Stadt gemacht und unter Anderem das Polizei Museum von Vancouver und Dr. Sun Yat-Sen's Classical Chinese Garden (ich muss schon wieder ans Abendessen denken) besucht. Außerdem haben wir die "Altstadt" von Vancouver, Gastown, besucht, wo die erste Steam Clock aufgestellt wurde. Und so sieht sie aus:
http://backup-mw-xp.de/images/Canada2009/steamclock.jpg
Im Anschluss daran sind wir in den Stanley Park gefahren, wo wir den Blick auf das Meer und einen Kaffee mit Cookie genossen haben. Außerdem haben wir auch noch wilde Tiere getroffen:
http://backup-mw-xp.de/images/Canada2009/raccoon.jpg
Danach ging es dann zum Abendessen und so schließt sich der Kreis...

Canada - Day 20

2009.09.20 04:03:46
Den heutigen Tag haben wir, trotz des Mordversuchs des chinesischen Kochs, an der Capilano Suspension Bridge begonnen. Die Brücke schwingt in 70m Höhe über dem Capilano River. Das hat schon ganz schön gewackelt, wie man an einigen der Bilder sehen kann, die wir von da oben gemacht haben. Angeblich hält die Brücke 96 Elefanten aus, die gleichzeitig über die Brücke Laufen. Das würde ich wirklich gerne sehen! Und so sieht die Brücke aus:
http://backup-mw-xp.de/images/Canada2009/suspensionbridge.jpg
Danach sind wir weiter zum Grouse Mountain gefahren. Auch hier kann man, wie in Jasper, mit einer Seilbahn nach oben fahren. Oben angekommen hat man einen super Blick über Vancouver. Bei unserer Ankunft haben wir leider nichts als Nebel gesehen, aber wir haben lange genug durchgehalten, bis sich die Sicht aufgeklart hat. Und so ist die Aussicht dort oben:
http://backup-mw-xp.de/images/Canada2009/vancouver.jpg
Aber nicht nur wegen der Aussicht kommt man hier hoch. Außerdem kann man eine Lumber Jack Show ansehen und wilde Tiere gibt es auch zu bewundern. Genauer gesagt: Bären. Da heute keine Sonne zu sehen war, haben die beiden Bärchen auch nicht nur faul herum gelegen und so ist auch diese Bild entstanden:
http://backup-mw-xp.de/images/Canada2009/grizzly2.jpg
Zu dem Zeitpunkt waren wir ungefähr 3 Meter von dem Grizzly entfernt und hatten einen super Blick auf seine Fußnägel. Das hat uns wirklich deutlich gemacht, dass es gut war, dass wir auf keinem Tail so ein Tierchen getroffen haben.
Danach sind wir noch ein wenig durch eine Mall gezogen und im Anschluss daran haben wir, wie gestern schon angekündigt, in einem Irish Pub leckeren, fettigen aber komplett gekochten Fish & Chips genossen. Das Wichtigste bei der Auswahl war daran das Wort Irish, da hier eigentlich jede Kneipe Pub heißt.

Canada - Day 21

2009.09.21 03:04:58
Soo, heute war der letzte echte Tag in Kanada. Wir fliegen morgen zwar erst um 18:10 hier weg, aber mit dem Tag kann man ja trotzdem nicht mehr viel anfangen...
Heute haben wir uns das Vancouver Aquarium angesehen, nur damit wir noch mehr wilde Tiere posten können ;-). Im Aquarium konnten wir natürlich Fische bewundern (sehr überraschend), aber es gab auch Frösche, Papageien (das war schon überraschender), Schlangen und auch Spinnen (nein, nicht in den Ecken, die die Putzfrau vergessen hat, sondern in Terrarien). Einer der Stars war natürlich der hier:
http://backup-mw-xp.de/images/Canada2009/delphin.jpg
Aber auch die Belugas sind sehr sehenswert. Insgesamt gab es vier Stück, zwei ältere und zwei Junge. Hier ist ein Bild von zweien:
http://backup-mw-xp.de/images/Canada2009/beluga.jpg
Nachdem wir unseren Rundgang im Aquarium beendet hatten sind wir noch ein wenig durch den Stanley Park geschlendert und haben uns die Totem Poles dort angesehen. Außerdem haben wir nochmal den Blick auf Downtown Vancouver genossen:
http://backup-mw-xp.de/images/Canada2009/downtownvancouver.jpg
Im Anschluss daran sind wir noch nach Burnaby, einem Stadteil von Vancouver, in die Metrotown gefahren. Der größten Shopping Mall weit und breit.
Zum Abschluss gab es heute noch einmal Burger, gefolgt von Pancakes im IHOP Restaurant. Beides war vollständig gekocht ;-).
So, jetzt geht es ans packen. <ironiemodus:an>Juhu! <ironiemodus:aus>.

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