Direkt zum Hauptbereich

Grünes Band - Tag 01

Gestern war ein seltsamer Tag. Wir waren vor 19 Uhr mit packen fertig und die Koffer waren schon am Motorrad. Normalerweise fangen wir erst deutlich später an zu packen und brauchen bis spät in die Nacht. Ich glaube, ich könnte mich an dieses neue Konzept gewöhnen....

Der Wecker hat heute ganz normal um 6:00 Uhr geklingelt. Bei schönstem Wetter sind wir dann um 07:45 Uhr in Richtung Norden aufgebrochen. Die Strecke ging über kleine und kleinste Sträßchen. Manche davon stehen den Singletrack Roads Irlands in Nichts nach.

Erster Stopp war an der Ederseetalsperre. Hier haben wir freundlicherweise vom Personal eines Cafés zwei koffeinhaltige Heißgetränke (ich wollte nicht noch einmal Kaffee schreiben) bekommen, obwohl eigentlich noch geschlossen war. Sehr nett. 


Im weiteren Verlauf der Route haben wir dann noch die Twistetalsperre gefunden. Und das völlig unbeabsichtigt. Auf einmal war sie da.


Danach ist eigentlich nichts spannendes mehr passiert. Zu erwähnen ist noch, dass Jana zwei Mal angemeckert wurde, dass sie den Helm in der Tankstelle absetzen muss. Mit Sturmhaube und FFP2 Maske ist man ja so viel besser zu erkennen...

Gegen 16:30 Uhr sind wir dann im strömenden Regen an unserem Etappenziel in Hodenhagen angekommen. Hier haben wir heute ein festes Dach über dem Kopf.

Facts of the day:
Strecke: 430,2 km auf sehr schönen Straßen.
Wetter: Sonne, Sturm, Regen.
Keine Tunnel, keine Fähren. (Einmal sind wir auf der Straße "An der Fähre" auf die Weser zugefahren, aber am Ufer stellten wir dann fest, dass der Fährmann wohl in Rente gegangen und sein Nachfolger eine Brücke ist)


Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Nordkap - Tag 17

Das wichtigste zuerst: Die Wäsche ist trocken 😊. Und das Hotel wird wohl bei der Heizkostenabrechnung eine Überraschung erleben. Obwohl, selbst bei den Einheimischen ist wohl kein Sommer mehr, denn immerhin tragen sie jetzt Pullover zu ihren kurzen Hosen. Nach dem Frühstück ging es zu unserem heutigen Ziel: Trollstiegen. Einer der größten Touristenmagnete in Norwegen und DIE Motorradstrecke schlechthin. Sagt zumindest die Reiseliteratur. Touristenmagnet: definitiv. Selbst in der Nachsaison. Und auf jeden Fall ist das Panorama super und einen Besuch wert. DIE Strecke: Naja. Sie ist schön und es gibt auch ein paar Kehren, aber halt auch viele Touristen. In Wohnmobilen. Und Reisebussen. Zügiges fahren kaum möglich. Ich möchte mir gar nicht vorstellenl wie es hier in der Hauptsaison aussieht. Da läuft man vermutlich schneller hoch. Und so sieht die Trollleiter aus: A uf dem Parkplatz haben wir den Hamburger Motorradfahrer vom Nordkap wieder getroffen. Seine Maschine ist leider auf ei

Grünes Band - Tag 09

Heute hatten wir eine kurze Nacht. Unsere Unterkunft war in Rehau und wird wohl hauptsächlich von Monteuren genutzt, d.h. Frühstück gab es von 06:00 bis 08:00 Uhr. Wir waren gegen 07:00 Uhr da und konnten uns so auch früh auf den Weg machen. Zu unserem heutigen Ziel wurde nach einigen Überlegungen Nürnberg gewählt. Hier steuerten wir zunächst das ehemalige Reichsparteitagsgelände der NSDAP an. Die Ausstellung wird gerade umgebaut und so beschränkt sich das Dokumentationszentrum gerade auf eine Halle. Viele im Internet regen sich über den Eintrittspreis von 6 Euro pro Person auf, was ich persönlich nicht nachvollziehen kann, aber egal. Danach haben wir die wichtigsten Stationen des Geländes besucht. Die Kongresshalle Die Große Straße Und die Zeppelintribüne Wenn man sich diese gigantischen Ausmaße anschaut wird der bekannte und offensichtliche Größenwahn von Hitler noch deutlicher. Auf dem Rundweg sind wir auch in einem Biergarten am Dutze

Grünes Band - Tag 10 und Fazit

Heute morgen hat es in Nürnberg geschüttet, zumindest bis wir losfahren wollten. Nach dem Start haben wir tatsächlich nur noch einen Schauer abbekommen und den Rest des Tages mit überraschend viel Sonne den Heimweg zurückgelegt. Ein kurzer Stopp bei einer Bäckerei im Landkreis Kitzingen, ein weiterer im Biergarten in Marktheidenfeld und schon waren wir zu Hause.  So, wie ist das Fazit des Urlaubs? Wenn man bedenkt, dass ursprünglich Pyrenäen bzw. Italien angedacht waren, scheint der Vergleich etwas unfair zu sein. Das ist aber wirklich nicht der Fall.  Auch Deutschland bietet abseits der Autobahnen und großen Bundesstraßen wirklich tolle Strecken für Motorradfahrer. Teilweise erinnerten sie uns wirklich an die Single Track Roads von Schottland oder Irland. In den Mittelgebirgen haben wir auch die eine oder andere schöne Serpentine gefunden. Das war das Fazit als Motorradfahrer. Entlang der ehemaligen innerdeutschen Grenze finden sich viele Freilichtmuseen, übrig gebliebene Wachtürme un