Heute waren wir wieder etwas später dran, aber egal. Ist ja Urlaub. Außerdem war heute nur eine kleine Runde geplant. Heute war auch mal nicht der Weg das Ziel, sondern wir wollten uns gezielt drei Sehenswürdigkeiten anschauen. An der Ersten waren wir schon, haben aber die Ausfahrt verpasst. Gairo Vecchio. Das vermutlich bekannteste Geisterdorf Sardiniens. Bis 1951 war es noch bewohnt. Mitte Oktober kam damals ein 6 Tage dauerndes Unwetter, bei dem kontinuierlich 300mm bis 500mm Niederschlag pro Quadratmeter fielen. Das Dorf wurde gut zur Hälfte unter einer riesigen Schlammlawine begraben. Die Einwohner kämpften Tage und Wochen, mussten sich aber letztendlich doch geschlagen geben. Heute stehen nur noch Ruinen. Und so sieht es hier aus: Das zweite Ziel war Nuraghe Serbissi. Nuraghen findet man überall auf Sardinien. Wozu sie genau dienten ist umstritten. Ob es jetzt Kultstätte, Grabanlage oder Befestigungsanlagen waren ist letzten Endes ja...