Direkt zum Hauptbereich

Nordkap - Tag 11

Heute wollten wir es erstmal etwas ruhiger abgehen lassen, denn unser erster Termin war die Fähre auf die Lofoten. Die fährt ungefähr alle anderthalb Stunden. Wir hatten uns die um kurz nach 11 Uhr augedeutet und deshalb den Wecker schon mal eine halbe Stunde später klingeln lassen.
Dann wollten wir in aller Ruhe frühstücken, allerdings war der Kaffee nicht so lecker und deshalb waren wir schneller fertig als gedacht. Folglich waren wir auch wieder schneller auf der Straße unterwegs als geplant und zwar so früh, dass wir die 09:50 Uhr Fähre noch haben wegfahren sehen. Also über eine Stunde warten für 40 Minuten Fährfahrt. Wenigstens gab es am Hafen leckeren Kaffee.

Nach dem wir etwas durchgeschaukelt in Fiskebøl auf den Lofoten angekommen waren ging es zunächst nach Årstein. Der Weg dahin ging wieder über eine Schotterstraße an deren Ende man mit tollen Motiven belohnt wurde:


Von da aus ging es dann über schöne Straßen durch die wunderschöne Landschaft in Richtung Südwesten. Dabei haben wir noch ein paar Fotostopps eingelegt:


Außerdem waren wir heute raften. Also zumindest waren wir kurz in Raften:


Auf den habe ich mich schon den ganzen Tag gefreut 😜

Auf dem Weg wollten wir uns auch die Lofotenkathedrale ansehen. Haben wir auch gemacht. Von außen, da sie mal wieder nicht geöffnet war (dieses Tourizeug hat sich scheinbar gegen uns verschworen). Wenigstens hat sie für ein Foto still gehalten:


Von da aus ging es dann weiter zu unserer Unterkunft in Sørvågen. Das ist diesmal eine Fischerhütte mit Blick auf einen kleinen Hafen.


Facts of the day:
Distanz: 314 km
Kurven: Küstenstraße 😊. 
Tunnel:  14 + 4. Vierzehn handelsübliche norwegische Tunnel die es wohl im Dutzend billiger gibt. Zwei davon wieder Unterwasser. Die vier sind Tunnel mit Ausblick, weil auf einer Seite offen. In Italien heißen die Galeria.
Fähren: Eine. 
Wetter: Sommer, Sonne, Sonnenschein gefolgt von Regen. 
Wilde Tiere: Ein Elch in Tüten



Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Nordkap - Tag 17

Das wichtigste zuerst: Die Wäsche ist trocken 😊. Und das Hotel wird wohl bei der Heizkostenabrechnung eine Überraschung erleben. Obwohl, selbst bei den Einheimischen ist wohl kein Sommer mehr, denn immerhin tragen sie jetzt Pullover zu ihren kurzen Hosen. Nach dem Frühstück ging es zu unserem heutigen Ziel: Trollstiegen. Einer der größten Touristenmagnete in Norwegen und DIE Motorradstrecke schlechthin. Sagt zumindest die Reiseliteratur. Touristenmagnet: definitiv. Selbst in der Nachsaison. Und auf jeden Fall ist das Panorama super und einen Besuch wert. DIE Strecke: Naja. Sie ist schön und es gibt auch ein paar Kehren, aber halt auch viele Touristen. In Wohnmobilen. Und Reisebussen. Zügiges fahren kaum möglich. Ich möchte mir gar nicht vorstellenl wie es hier in der Hauptsaison aussieht. Da läuft man vermutlich schneller hoch. Und so sieht die Trollleiter aus: A uf dem Parkplatz haben wir den Hamburger Motorradfahrer vom Nordkap wieder getroffen. Seine Maschine ist leider auf ei

Nordkap - Tag 22 und Fazit

Irgendwann Nachts hat sich die See beruhigt und das Schiff hat nur noch sanft geschaukelt und wir konnten gut schlafen. Unser Frühstück durften wir vor dem großen Panoramafenster am Heck zu uns nehmen. Kurz vor 10 Uhr konnten wir dann auf das Autodeck unserer Fähre. Zunächst sind wir etwas erschrocken. Nicht weil am Schnabeltier etwas passiert war, dem ging es gut und es stand noch so wie wir es verlassen hatten. Vielmehr war es der Gestank nach Fisch. Dann haben wir gesehen dass aus einem Kühllaster richtig viel Wasser ausgelaufen ist. Scheinbar war der Trailer voll mit Fisch. Die rauhe See vom Vorabend hat also keine Fische auf das Deck gespült, die waren schon vorher da. Das Entladen ging überraschend schnell und so waren wir um halb elf schon mitten in Kiel. Da das Headset von Jana die letzten Tage immer nur noch sporadisch funktionierte war unser erster Stopp eine Louis Filiale um ein Ersatzmikrofon zu kaufen. Daraus wurde leider nichts, da die Angestellten uns erst ignoriert

Nordkap - Tag 21

Nach einem ausgiebigen Frühstück machten wir uns auf den langen beschwerlichen Weg zum Fährhafen in Oslo. Gegen 9:30 Uhr ging es los. Kurz nach 10:00 Uhr kam unsere Tagesetappe zu einem abrupten Ende. Wir waren angekommen. Ab dann hieß es mal wieder warten (wie gestern ja bereits befürchtet). Über 2 Stunden. Während dieser Zeit haben wir uns mit einem Ehepaar aus Wiesbaden unterhalten, die Norwegen mit dem Fahrrad unsicher gemacht haben. Das Ziel war bereits zum greifen nah: Nachdem alle Autos schon auf die Fähre durften kamen dann auch endlich die Fahrradfahrer und Motorräder (jeweils 3) an die Reihe. Das war neu für uns. Normalerweise sind Zweiräder immer die ersten, die an Bord dürfen. Als wir dann die Parkposition erreicht hatten kam ein mittelschwerer Schock. Wir sollten die GS an einem großen Spanngurt am Boden fest machen. Die sonst üblichen Ösen oder Stahlseile gibt es hier nicht. Auch sonst gab es keine Ausstattung. Keine Keile um die Räder zu blockieren und auch keine Span