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Nordkap - Tag 15

Heute morgen war es mal wieder so weit. Wir wollten beide nicht aufstehen. Erst um 08:30 Uhr haben wir den Kampf gegen die uns festhaltende Bettdecke gewonnen. Das war auch höchste Zeit, denn es gab nur bis 9 Uhr Frühstück. Das haben wir noch geschafft.

Unser Weg führte uns heute nach Kristiansund. Diesmal allerdings nicht über große, gut ausgebaute Straßen sondern über schmale Seitenstraßen an der Küste entlang. Das hat deutlich mehr Spaß gemacht als gestern, zumal bis heute Nachmittag die Sonne schien. Wärmer war es trotzdem nicht, aber trotzdem macht Motorrad fahren bei Sonnenschein einfach mehr Spaß.


Unser Weg führte uns auch durch den kleinen Ort namens Orkanger.
Auf einem Schild konnten wir "Little Norway" lesen und schwupps stand die GS auch schon auf einem Schotterparkplatz. Ein netter älterer Mann sprach uns an und hat uns erklärt, dass er ein örtlicher Fremdenführer ist und uns gerne herumführt. Daraus wurde dann nichts weil einer seiner Kollegen aufgetaucht ist und mitbekommen hat dass wir deutsche sind. Er hat früher in Deutschland gelebt und wollte sein sehr gutes Deutsch mal wieder üben. Und das hat er auch 😉.
Neben einem Teil seiner Lebensgeschichte und der seines Sohnes wissen wir jetzt auch dass letzte Nacht ein gewaltiger Erdrutsch in der Nähe von Trollstiegen passiert ist. Aber zurück zu dem Grund warum wir überhaupt angehalten haben. Wie wir jetzt wissen ist "Little Norway" ein Fertighaus von Christian Tham. Für seine Fertighäuser hat er sogar auf der Pariser Weltausstellung 1889 eine Goldmedaille bekommen. Hätte jemand von euch gedacht dass es sich bei diesem Gebäude um ein Fertighaus handelt?


Noch dazu um ein Fertighaus dass schon 14 mal auf und wieder abgebaut wurde? Krass, oder? Versucht das mal mit einem Ikea Schrank. Nachdem unser freundlicher Gastgeber genug deutsch geübt hatte (also nach über 2 Stunden) haben wir uns dann wieder auf den Weg gemacht.
Entlang der Strecke sind folgende Bilder entstanden:


Erinnert ihr euch noch an das Zitat von Mike Tyson? Das hat uns heute leider schon wieder erwischt. Unser Plan war heute wieder Wäsche zu waschen.
Da es in Norwegen aber so gut wie keine Waschsalons gibt haben wir über Air BnB ein Appartement mit Waschmaschine und Wäschetrockner gebucht. Hat es auch. Allerdings haben wir uns unter Wäschetrockner nicht das hier vorgestellt:


Mal schauen wie trocken die Wäsche bis morgen ist...


Facts of the day:
Distanz: 233 km.
Kurven: Ja, viele davon trocken und mit Ausblick.
Tunnel:  6. Aber es gab einen Tunnel - Brücke - Brücke - Tunnel Kombo. Das hat den Highscore nach oben getrieben.
Fähren: 1. Wir haben diesmal nicht die geringste Wartezeit gehabt sondern sind direkt an Bord gefahren. So macht Fähre Spaß.
Wetter: Erst Sonnenschein und später wieder Regen.
Wilde Tiere: Rehe auf einer Lichtung.


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Das wichtigste zuerst: Die Wäsche ist trocken 😊. Und das Hotel wird wohl bei der Heizkostenabrechnung eine Überraschung erleben. Obwohl, selbst bei den Einheimischen ist wohl kein Sommer mehr, denn immerhin tragen sie jetzt Pullover zu ihren kurzen Hosen. Nach dem Frühstück ging es zu unserem heutigen Ziel: Trollstiegen. Einer der größten Touristenmagnete in Norwegen und DIE Motorradstrecke schlechthin. Sagt zumindest die Reiseliteratur. Touristenmagnet: definitiv. Selbst in der Nachsaison. Und auf jeden Fall ist das Panorama super und einen Besuch wert. DIE Strecke: Naja. Sie ist schön und es gibt auch ein paar Kehren, aber halt auch viele Touristen. In Wohnmobilen. Und Reisebussen. Zügiges fahren kaum möglich. Ich möchte mir gar nicht vorstellenl wie es hier in der Hauptsaison aussieht. Da läuft man vermutlich schneller hoch. Und so sieht die Trollleiter aus: A uf dem Parkplatz haben wir den Hamburger Motorradfahrer vom Nordkap wieder getroffen. Seine Maschine ist leider auf ei

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