Direkt zum Hauptbereich

Tag 1

Soo. Nachdem gestern überraschenderweise Alles in die Innentaschen der Koffer gepasst hat mussten wir die heute nur noch einladen. Das ging wirklich problemlos. Schon erstaunlich. Normalerweise schaffen wir es den Kofferraum von unserem Kombi zu füllen und heute kommen wir mit drei Motorradkoffern  aus. Verrückterweise haben wir fast mehr Technik dabei als Kleidung, aber die kann man ja waschen…

Zum Vergleich seht ihr hier meine Kleidung für drei Wochen:
Clothes
Und hier unsere gesammeltes Technikzeugs:
Tech

Die Anreise nach Amsterdam, bzw. IJmuiden lief bis auf einen kleinen Stau bei Köln problemlos. Was die Kölner sich aber dabei denken erst die linke von drei Spuren wegfallen zu lassen um dann kurz darauf die rechte Spur zu schließen muss man nicht verstehen. Naja egal. Den Fährhafen haben wir gegen 13:30 Uhr erreicht, also rund drei Stunden zu früh. In der Warteschlange haben wir dann Peter und Madeleine kennengelernt. Die beiden sind gerade mit ihrer GS auf dem Heimweg  nach Newcastle. Peter hat mir dann auch beim sichern von meiner BMW geholfen. Jana hat sich schon Sorgen gemacht dass das bei mir wieder Stunden dauern würde. Keine Ahnung wie sie darauf kommt… So sieht es dann aus, wenn die Mopeten sicher verstaut sind:
Boarding

Übrigens läuft das bei dieser Fähre anders als bei italienischen. Wir durften schon ab 14 Uhr auf die Fähre. Das bedeutet natürlich auch, dass wir mehr Zeit hatten um Geld an Bord auszugeben. Blöd. Nur gut dass die Koffer schon fast voll sind Winking smile.

17:30 Uhr ging die wilde Fahrt dann los. Bis jetzt ist sie aber nicht wirklich wild. Ein gemütliches Schaukeln mit monotonem Brummen der Maschine. Bei unserer Buchung war das Abendessen in der Explorers Kitchen mit inbegriffen, allerdings galt unsere Reservierung erst ab 19:45 Uhr und so mussten wir uns die Zeit bis dahin vertreiben:
Beer

Nachdem der Magen jetzt gefüllt ist gehen wir nochmal kurz in die Sky Bar auf einen Absacker. Cheers!

Facts of the day:

  • Distanz: 499 km
  • Kurven: Keine, Autobahn Sad smile
  • Wetter: Regentropfen auf dem Visier (haben aber nach Zitrone geduftet, also wohl doch eher Wischwasser eines Vorausfahrenden)
  • Menschen: Sehr freundlich, very british (Peter & Madeleine)
  • Wilde Tiere: Pferde, Kühe und Schafe entlang der Autobahn (manchmal auch auf der linken Spur); Möwen

Kommentare

Kommentar veröffentlichen

Beliebte Posts aus diesem Blog

Nordkap - Tag 22 und Fazit

Irgendwann Nachts hat sich die See beruhigt und das Schiff hat nur noch sanft geschaukelt und wir konnten gut schlafen. Unser Frühstück durften wir vor dem großen Panoramafenster am Heck zu uns nehmen. Kurz vor 10 Uhr konnten wir dann auf das Autodeck unserer Fähre. Zunächst sind wir etwas erschrocken. Nicht weil am Schnabeltier etwas passiert war, dem ging es gut und es stand noch so wie wir es verlassen hatten. Vielmehr war es der Gestank nach Fisch. Dann haben wir gesehen dass aus einem Kühllaster richtig viel Wasser ausgelaufen ist. Scheinbar war der Trailer voll mit Fisch. Die rauhe See vom Vorabend hat also keine Fische auf das Deck gespült, die waren schon vorher da. Das Entladen ging überraschend schnell und so waren wir um halb elf schon mitten in Kiel. Da das Headset von Jana die letzten Tage immer nur noch sporadisch funktionierte war unser erster Stopp eine Louis Filiale um ein Ersatzmikrofon zu kaufen. Daraus wurde leider nichts, da die Angestellten uns erst ignoriert

Nordkap - Tag 21

Nach einem ausgiebigen Frühstück machten wir uns auf den langen beschwerlichen Weg zum Fährhafen in Oslo. Gegen 9:30 Uhr ging es los. Kurz nach 10:00 Uhr kam unsere Tagesetappe zu einem abrupten Ende. Wir waren angekommen. Ab dann hieß es mal wieder warten (wie gestern ja bereits befürchtet). Über 2 Stunden. Während dieser Zeit haben wir uns mit einem Ehepaar aus Wiesbaden unterhalten, die Norwegen mit dem Fahrrad unsicher gemacht haben. Das Ziel war bereits zum greifen nah: Nachdem alle Autos schon auf die Fähre durften kamen dann auch endlich die Fahrradfahrer und Motorräder (jeweils 3) an die Reihe. Das war neu für uns. Normalerweise sind Zweiräder immer die ersten, die an Bord dürfen. Als wir dann die Parkposition erreicht hatten kam ein mittelschwerer Schock. Wir sollten die GS an einem großen Spanngurt am Boden fest machen. Die sonst üblichen Ösen oder Stahlseile gibt es hier nicht. Auch sonst gab es keine Ausstattung. Keine Keile um die Räder zu blockieren und auch keine Span